Die Sonate


 

Die Sonate ist die wichtigste Form der klassischen Instrumentalmusik. Der Name Sonate kann allerdings je nach Besetung variieren. In der Dreierbesetzung heisst sie Trio, vier Musiker spielen ein Quartett, fünf ein Quintett u.s.w. Das Orchester spietl eine Symphonie (oder Sinfonie).

Meist hat die klassische Sonate 3 Sätze in der Reihenfolge schnell, langsam, schnell. Die größeren Besetzungen (ab Trio) sind normalerweise viersätzig, da vor dem Finale (letzter Satz) ein Tanzsatz (Menuett oder Scherzo) in ABA Form und ungerader Taktart eingeschoben wird.

Der erste Satz einer Sonate gehorcht den Regeln der Sonatenhauptsatzform (SHF).
 

A Exposition (Vorstellung des thematische und motivischen Materials)

    1. Thema (Tonika)
        Überleitung T-D (t-tP) Modulation in die Dominante oder (bei Moll) Tonikaparallele. (häufig eine Generalpause als Abschluss)
     2. Thema (Dominante oder Tonikaparallele)
        Schlussgruppe

Das Ende der Exposition ist immer am Wiederholungszeichen zu erkennen.


B Durchführung

    Freie Verarbeitung von Themen und/oder Motiven der Exposition. Häufige Modulationen und Seqeunzen.

Modulation: möglichst unmerkliches Gleiten von einer Tonart in eine andere.
Sequenz: Motivwiederholung auf einer anderen Tonstufe.

C Reprise (A´)
 

Wiederholung der Exposition mit veränderter Überleitung, damit das zweite Thema und die Schlussgruppe in der Tonika auftreten.


 
 

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